Wenn das Gesprochene nicht mehr ausreicht.
Eine Arbeit an dem, was sich nicht allein durch Verstehen verändert.
Gregor Methode – eine Brücke vom Gesprochenen zum Körperlichen.
der bildenden Kunst und der therapeutischen Praxis.
Einzelarbeit mit der Gregor Methode – dort, wo Sprache an ihre Grenzen kommt.
Zur MethodeBegleitung vor einem Entzug – für das, was unter der Entscheidung liegt.
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Veränderung beginnt selten mit einer fertigen Antwort.
Oft beginnt sie mit dem Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmt.
Ich begleite Menschen in persönlichen und beruflichen Umbrüchen, in Entscheidungsprozessen, bei inneren Blockaden, Beziehungsthemen und Fragen nach Identität und Ausrichtung. Auch dort, wo Sprache schwierig wird oder sich im Kreis dreht, kann ein anderer Zugang entstehen.
Vielleicht suchst du nicht nach einer weiteren Erklärung. Vielleicht suchst du nach einem anderen Zugang. Zu einem Konflikt, einer Entscheidung, einer Beziehung, einer Veränderung. Zu etwas, das sich wiederholt. Oder zu etwas, das du längst verstanden hast und trotzdem nicht verändern kannst.
Ich arbeite mit dem, was zwischen Denken, Fühlen und Körper entsteht. Dabei steht nicht das künstlerische Ergebnis im Mittelpunkt. Das Material wird zum Gegenüber, zum Resonanzraum, manchmal auch zum Widerstand. Was zunächst abstrakt oder schwer greifbar ist, kann sichtbar, räumlich und körperlich werden.
Ich glaube nicht, dass alles, was wir verstehen, sich dadurch bereits verändert. Manche Dinge müssen nicht weiter erklärt, sondern anders erfahren werden.
Ich komme aus der bildenden Kunst und arbeite an der Schnittstelle von Kunst, Körper und persönlicher Entwicklung. Meine künstlerische Praxis hat mir gezeigt: Nicht alles, was sich verändern soll, muss zuerst verstanden werden. Manches muss erfahren werden.
Aus dieser Haltung heraus ist die Gregor Methode entstanden.
Lernen wir uns kennen
Wir wissen oft sehr genau, was uns beschäftigt. Wir können es benennen, analysieren und verstehen – und bleiben dennoch an derselben Stelle.
Meine Arbeit beginnt dort, wo Sprache an ihre Grenzen kommt. Ich verstehe mich und meine Arbeit mit der Gregor Methode als eine Brücke vom Gesprochenen zum Körperlichen: zwischen dem, was wir über uns wissen, und dem, was wir tatsächlich erleben.
Denn nicht alles, was uns bewegt, ist sprachlich zugänglich. Manches zeigt sich erst, wenn wir ihm eine Form geben. Die Gregor Methode verbindet Gespräch mit künstlerischer und körperlicher Erfahrung. Sie nimmt das Gesprochene ernst – und geht darüber hinaus.
Ein Gedanke wird zu einer Form.
Eine Beziehung bekommt einen Raum.
Ein innerer Konflikt wird sichtbar.
Eine Bewegung wird spürbar.
Farben, Stoffe, Ton, Geruch, Bewegung und andere Materialien werden zu einem Gegenüber. Sie können Resonanz auslösen, Widerstand spürbar machen oder etwas sichtbar werden lassen, das vorher schwer greifbar war.
So entsteht ein anderer Zugang zu dem, was dich beschäftigt. Nicht nur über Denken und Verstehen, sondern über Wahrnehmung und Erfahrung.
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Straßenbahn 43 & 44 (Station Brünnlbadgasse)
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Material im Studio inkludiert. Eine Terminverschiebung oder Absage ist bis 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich – Absageregelung.
Vielleicht musst du es nicht noch besser verstehen.
Vielleicht musst du es anders erfahren.
Wenn Verstehen allein nicht mehr weiterführt – lernen wir uns kennen.
Termin buchenBitte füll das kurze Formular unten aus. Du kannst mir auch gern eine E-Mail schicken. Ich werde in Kürze antworten.
Der Grundgedanke meiner Arbeit ist das Ausagieren von stockenden Gedankenmustern anhand der Arbeit mit Objekten und Materialien. Dabei wird kein Werk produziert – der Zielpunkt ist nicht das künstlerische Gelingen. Du musst also keine Künstler:in sein, um in meiner Praxis einen Prozess in Gang zu setzen. Im Gegenteil liegt der Fokus auf den Vorgängen, die den fertigen Werken in der Regel vorausgehen: auf der Verbildlichung von Gefühlen und dem Erspüren von Verbindungen, die eine gut eingeübte Intellektualisierung bisweilen verhindert. Denn oft nähern wir uns Problemen bloß sprachlich, ohne vom Fleck zu kommen. Gesten und Bewegungen am Objekt geben deinem Körpergefühl Raum, verstärken es oder bringen es überhaupt erst hervor.
Gehemmte Entscheidungsfindung, berufliche Belastung, Schaffenskrisen, Trennungen, familiäre Herausforderungen, Perspektivlosigkeit, depressive Verstimmungen, Essstörungen – und generell: das Auflösen von Blockaden.
Jede Stunde beginnt mit einem Gespräch, um deine Situation einschätzen zu können. Im Anschluss vollziehen wir eine Objektaufstellung: Vorhandene Objekte werden von dir arrangiert und mit Bedeutungen belegt. Sie fungieren als Stellvertreter für Personen, Situationen, Erlebnisse, Sorgen oder Traumata. Wieso stehen sie so, wie sie stehen? Wir ziehen Schlüsse aus den Entsprechungen und projizieren die daraus gewonnene Struktur nach innen.
Diese Aufstellungen sind ein wiederkehrender Fixpunkt der Sitzungen. Sie werden dokumentiert und gehen in ein Zustandsbuch ein, um mögliche Abwandlungen der Struktur thematisieren zu können.
Sodann wähle ich ein für dich passendes Material. In der Arbeit damit wirst du lernen, den externalisierten Mustern auch in deinem Körper nachzuspüren.
Nein. Es wird nichts geschaffen, das gelingen müsste – die Frustration des Nichtkönnens fällt damit weg. Es ist egal, ob du zeichnen kannst. Die inneren Bilder müssen nicht in eine konkrete Gestalt übersetzt werden. Stattdessen wird in der Arbeit am Material der Bewegung nachgespürt: der Sprachlosigkeit einen Körper geben, dem Unwohlsein, dem Aufruhr, der Verzweiflung eine Form. Zugang zu den Gefühlen über Bewegung.